19.
Oktober 2006
GEZ-Gebühr für Internet-Computer kommt als
Kompromiss ¿ Reform auf den Weg gebracht
Die Ministerpräsidenten haben anlässlich ihrer Konferenz
in Bad Pyrmont die neue Rundfunkgebühr für Computer und
andere internetfähige Geräte ab 01. Januar 2007
bestätigt. Gleichzeitig wollen die Ministerpräsidenten
innerhalb eines Jahres ein neues Rundfunkgebührenmodell
entwickeln.
Die Gebührenpflicht für "neuartige
Rundfunkempfangsgeräte" wird auf die Radiogebühr von 5,52
Euro begrenzt. Sofern an einer Betriebsstätte bereits
Rundfunkgeräte angemeldet sind, wird keine zusätzliche
Gebühr fällig. Weitere Informationen hierzu auf den
Internetseiten der GEZ.
Der Verzicht auf die volle Gebühr von 17,03 Euro erspart den
Unternehmen Zahlungen in Millionenhöhe. Konsequent wäre
jedoch die weitere Aussetzung der Gebührenpflicht bis zum
Vorliegen eines zukunftsfähigen und gerechten Modells gewesen,
wie vom HDE gefordert.
Das nun zu entwickelnde neue Gebührensystem darf nach
Auffassung des HDE nicht mehr an der Zahl der Endgeräte
ansetzen, sondern muss nutzungsabhängig organisiert sein. Die
Bundesländer sind hier nun in der Pflicht.

